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Geld gut investieren ...
Es ist bereits einige Zeit her.
Zu meiner arbeitslosen Zeit musste ich für ein Amt, welches für Arbeitslose zuständig war, an einer mehrwöchigen Veranstaltung teilnehmen. Es sollte festgestellt werden, ob man als Programmierer vermittelbar ist und ob man mit Weiterbildungen unterstützend eingreifen kann.
Dieser Kurs war nur begrenzt dazu in der Lage, das berufliche Potential festzustellen. Beispielsweise musste man in einem Office-Paket einfach Schriftformatierungen durchführen. Mir wurden sehr gute Kenntnisse im Office-Bereich bescheinigt.
Die Kenntnisse in einer Programmiersprache und den Grundlagen der Programmierung sind sehr gut und marktfähig. Gezielte Weiterbildungen können die Marktfähigkeit weiter erhöhen. Die getestete Programmiersprache war zur Zeit nicht gefragt, so dass eine Vermittlung unmöglich war.
Die vorgeschlagenen Weiterbildungen wurden abgelehnt. Nach einem positivem Besuch beim hauseigenen Psychologen wäre diese aber möglich, sofern keine Mängel erkannt werden. Der Psychologe befürwortete die Weiterbildung. Der zuständige Mitarbeiter erinnerte sich nicht an sein Versprechen und meinte, der psychologische Test sei nur zur internen Notiz und eine Weiterbildung sei nicht befürwortet worden.
Einem anderen Teilnehmer des genannten Kurses wurde bescheinigt, dass ihm grundlegende Fähigkeiten fehlen, obwohl die Person nach eigenen Angaben seit etwa vier Jahren programmieren würde. Dieser Person wurde die mir vorgeschlagene Weiterbildung genehmigt. Ohne die fehlenden Grundlagen ist das so, als ob man einer Person einen LKW-Führerschein finanzieren würde, die keine Straßenschilder kennt.
Während des Kurses wurden übergeordnete Ämter schriftlich darüber informiert, dass der nicht günstige Kurs ungeeignet sei, die Fähigkeiten und Kenntnisse zu ergründen. In der Klasse gab es die allgemeine Meinung, dass der Kurs das momentane Lieblingskind des Verantwortlichen sei und alle in solchen Fällen zusammenhalten würden.
Genau so schien es auch zu sein. Alle Ämter bis auf Bundesebene erkundigten sich beim örtlichen Amt, welches natürlich bestätigte, dass alles korrekt verlaufen sei. Damit waren die Beschwerden abgewiesen.
Die informierte Presse wurde zu einem Gespräch eingeladen. Allerdings war während des Gespräches meine Anwesenheit von Seiten des Amtes untersagt worden und danach wurde der Journalist persönlich vom Leiter des Amtes direkt zum Bahnhof gebracht. So wurde scheinbar die Presse gezielt manipuliert und eine Gegendarstellung meinerseits unterbunden.
Mein Fazit ist negativ.
Öffentliche Gelder wurden offensichtlich unzweckmäßig eingesetzt und das Beschwerdemanagement war ungenügend.
Benötigen Sie Unterstützung bei Beschwerden der Qualitätssicherung von Kursen im IT-Bereich? Gemeinsam erarbeiten wir ein Konzept.
Eine Anregung für alle aktuellen Arbeitsagenturen möchte ich noch geben.
Seit über 20 Jahren beobachte ich die Arbeitsweisen der Arbeitsämter / Arbeitsagenturen. Momentan gibt es scheinbar ein enormes Verbesserungspotential.
Kombiniert man das Bewährte der Vergangenheit mit den Veränderungen im Berufsleben, kann man den Arbeitsmarkt gezielt stärken.
Allen Entscheidungsträgern der entsprechenden Ämter biete ich an, nach einer individuell durchgeführten Analyse einen gemeinsamen Lösungsweg zu erarbeiten, um die Qualität der Vermittlungen zu erhöhen, finanzielle Mittel einzusparen und die Arbeitslosenzahlen zu minimieren.

